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Ein Ausweg: Benotung von Tests (Nds.)

 

Bislang war die Situation hinsichtlich der Benotung von Tests mehr als unbefriedigend. In dem entsprechenden Erlass (Schriftliche Arbeiten in den allgemein bildenden Schulen) tauchten kurze schriftliche Arbeiten („Tests“) nur als nicht bewertete Arbeiten auf.

Unterstützt von einer Kollegin aus Bückeburg hat sich eine Möglichkeit gefunden, Tests doch benoten zu können:

In einer Aufsatz von Herrn Dr. Woltering (zu ihm unten mehr) werden z.B. Vokalbeltest in die fachspezifischen Leistungen einbezogen und als solche auch benotet. Aber nicht nur das: Der Verfasser zitiert auch ein Urteil des VG Braunschweig, in dem festgestellt wird, dass solche schriftlichen Lernkontrollen, z.B. Vokabeltests in Englisch, unzweifelhaft fachspezifische Lernkontrollen darstellen, die in die mdl. Note mit eingerechnet werden können. Begründung: „Die nur kurze Zeit in Anspruch nehmenden Tests ähneln der Art nach eher mündlichen Abfragen (...) als einer schriftlichen Arbeit.“

Diese Tests stehen also neben den schriftlichen Arbeiten und gehören damit nicht zu den schriftlichen Arbeiten im engeren Sinne, wie sie von dem o.g. Erlass erfasst werden. Sie unterliegen damit weder der 30%-Regel (Genehmigung) noch der Ankündigungspflicht oder der Vorschrift über die Häufung von Arbeiten.

Nun muss man wissen, um wen es sich bei Herrn Dr. jur. H. Woltering handelt: Er ist nicht irgendwer, sondern war bis vor Kurzem Ministerialrat in der Rechtsabteilung des Nds. Kultusminsteriums und Mitherausgeber des Kommentars zum Nds. SchulG.

 

Neue Formularvorlagen von Dr. Hoegg im Premiumbereich

 

folgende neue Formulare zur stehen unseren Premiumusern ab sofort zum Download bereit:

 

  1. Formular für Zuspätkommer
  2. Formular zur Absicherung der medizinischen Versorgung von Schülern
  3. Formular für die Teilnahme von volljährigen Schülern an Klassen- bzw. Kursfahrten

 

 

 

Niedersächsische Beamtenbesoldung erneut vor dem BVerfG

 

Die Besoldung der niedersächsischen Beamten liegt dem BVerfG erneut zur Prüfung vor. Nachdem ein Vorlagebeschluss des VG Braunschweigs 2012 aus formellen Gründen zurückverwiesen worden war, hat das Gericht nun die Begründung ausführlich überarbeitet und dem BVerfG erneut zur ENtscheidung vorgelegt, da es auch nach erneuter Prüfung zu der Überzeugung gekommen ist, dass eine erhebliche Entkoppelung zwischen der Beamtenalimentation und der allgemeinen Einkommensentwicklung vorliegt. Den Vorlagebeschluss des VG Braunschweig finden Sie hier im Volltext.

Beim Bundesverfassungsgericht sind bereits mehrere Verfahren zur Frage der amtsangemessenen Alimentation von Beamten und Richtern anhängig. 

 
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